
Infos zur Schwitzhütte
Die Schwitzhütte, auch Temazcal genannt, ist eine traditionelle Zeremonie, die seit vielen Generationen von indigenen Kulturen praktiziert wird. Sie dient als Raum für Reinigung, Ruhe, Reflexion und Gemeinschaft.
Die Hütte ist rund aufgebaut und wird durch erhitzte Steine erwärmt, über die Wasser gegossen wird. Dadurch entsteht Wärme und Dampf – ähnlich wie in einer Sauna, jedoch in einem rituellen Rahmen. Während der Zeremonie sitzen wir gemeinsam in der Dunkelheit am Boden, begleitet von Trommeln, Gesängen, Kräuterdüften, Stille und Gebeten.
Viele Menschen erleben die Schwitzhütte als eine Möglichkeit, sich neu auszurichten, loszulassen, Danke zu sagen und sich wieder bewusster mit sich selbst und dem Leben zu verbinden. Die Wärme kann unterstützend wirken, Spannungen abzubauen und neue Klarheit zu finden.
Mir ist wichtig, die Schwitzhütte verständlich und zugänglich zu gestalten – auch für Menschen, die zum ersten Mal teilnehmen. Viele Lieder übersetze ich vom Spanischen ins Deutsche oder schreibe eigene Texte, damit ihre Bedeutung nachvollziehbar wird.
Die Zeremonie orientiert sich am Medizinrad und den Elementen und wird mit Respekt gegenüber der Natur und den Traditionen durchgeführt. Mir liegt es sehr am Herzen, die hier wohnenden Pflanzen wie auch Tiergeister anzurufen, und daher richtet sich meine Zeremonie nach den hier lebenden Naturgesetzen.
Die Schwitzhütte begleitet mich seit über 14 Jahren. Gelernt habe ich durch langjährige Eigenerfahrung sowie durch Lehrerinnen und Traditionen des Moon Tanzes. Besonders geprägt hat mich Simone Pfluger aus Solothurn, bei der ich viele Schwitzhüttenerfahrungen sammeln durfte.
Ich freue mich, dich willkommen zu heissen und gemeinsam diesen besonderen Raum zu erleben.

